Herbstlicher Oktober

 In Hofnews

Leckeres vom Freiland-Hof-Gockel

Die Termine stehen – Änderungen behalten wir uns vor:
Am Donnerstag, 10.10. und Freitag 18.10. gibt es frische Hofgockel als ganze Tiere, zerlegt als Brust, Schenkel, Flügel und Karkassen. Bitte bestellt rechtzeitig vor. Nach der Sommerpause ist die Nachfrage immer recht groß.

Bine’s Kürbisse

Endlich gibt es sie wieder. Die Hokaido- und Butternut-Kürbisse von Familie Metzger in der Bismarkstraße in Graben haben es bis zu uns in den Verkauf geschafft. Möchtest Du einige von den weit über 100 verschiedenen Sorten der Kürbisexperten genießen, dann schau doch direkt bei ihnen vorbei und lass Dich beraten. Ihre Öffnungszeiten findet Ihr bei uns im Laden oder auf Ihrer Homepage.

Es geht ran an die Knollen

Auch noch im Oktober ernten wir für Euch unsere leckeren Kartoffelsorten, die dann je nach Lagerfähigkeit in den Verkauf kommen. Die Trockenheit der letzten Jahre hat gezeigt, dass sich gerade neuere Wohnung meist nur bedingt für die Aufbewahrung der „tollen Knolle“ eignen. Überlasst das getrost uns. Wir sortieren und verpacken wöchentlich und gewähren dadurch eine konstante Qualität. Freut Euch auf Sorten wie Laura, Talent, Bamberger, Rote Emma und Violetta. Wir bringen Farbe und Geschmack auf den Teller. Freut Euch schon auf das große Kartoffeldämpfen im November, bei dem die ausgelesenen Knollen für unsere Tiere gekocht werden. Jedes Jahr immer wieder ein Highlight.

Brotgenuss

Frisches Brot und Brötchen in einem ausgewählten Sortiment könnt Ihr Euch immer samstags mit nach Hause nehmen. Bäcker Wolfgang Melder kreiert für Euch etwas Gutes, aus Kraichgau-Korn-Mehl gebacken, nur mit natürlichen Zutaten, ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe.

Herrlich frisch vom Feld

Die Auswahl auf unserem Freilandgemüsefeld wird nun geringer. Mehrmals wöchentlich ernten wir für Euch Karotten, Rote Beete, Paprika, Peperoni, Chinakohl, Mangold, Kraut und Wirsing. Momentan können wir auch noch ein paar Kräuter, Fenchel, Physalis und Zucchini mit nach Hause bringen. Die Petersilienwurzeln und Pastinaken nutzen die letzten warmen Tage zum Kräfte sammeln. Zuckerhut, Endivien und Rosenkohl stehen in den Startlöchern.

Freilandstall im Werden

Alle Interessierten haben bestimmt die, in den vergangenen Wochen stattgefundenen, Baumaßnahmen an unserem Freiland-Offenstall verfolgt. Nach der Bodenplatte und der Dachkonstruktion sind nun auch die ersten Stahlelemente, Dachisolierung und Wandverkleidung im Werden. Elektroarbeiten bringen Strom und Licht in den Stall, die Wasserversorgung wurde gewährleistet, sodass vor dem Winter noch die Wutzen einziehen können. Natürlich müssen zuvor strenge Richtlinien wie doppelte Unterwühlzäune usw. installiert werden.

Der Bauer unterwegs

Gemeinsam mit dem LTZ Karlsruhe nehmen wir an einer Feldstudie teil, bei der wir an einem unserer Äcker auf verschiedenen Parzellen unterschiedliche Methoden der Anwendung der regenerativen Landwirtschaft durchführen. In Deutschland ist es nun mal wichtig, dass alles erst einmal bewiesen werden muss, bevor auch die höchsten Stellen anerkennen, dass es gut ist. Dann hoffen wir mal das Beste.
Die Niederschläge in dieser Jahreszeit können hoffentlich ein bisschen gut machen, was im Rest vom Jahr gefehlt hat. Wir wissen ja nicht, ob wir Schnee und damit genügend Wasser erhalten werden. Das Leben mit den unterschiedlichen Wetterkapriolen macht jeden neuen Tag spannend. Flexibilität ist hier das Zauberwort.
Auf den Feldern sind wir hauptsächlich mit dem Schälen von Zwischenfrüchten (Flächenrotte), dem Herrichten von Saatbeeten und der Aussaat von Wintergersten, Winterroggen, Winterweizen und Tritikale beschäftigt.
Auf unseren Rapsfeldern findet die erste Kompostteeanwendung (siehe regenerative Landwirtschaft) statt. Gleichzeitig versuchen wir den Acker mit der Rollhacke vom Unkraut zu befreien.
Auf den Kartoffelfeldern geht es weiter rund. Wir werden diese wohl noch bis in den November hinein für Euch ernten.
Parallel dazu bauen wir noch den Freilandstall.
Die Zeit im Büro wird nicht weniger, zum Glück wird es früher dunkel, sodass die Arbeiten draußen liegen gelassen werden müssen, und wir eh rein gehen.
Wie Ihr seht ist bei uns rund ums Jahr Etwas los. Seid gespannt und lernt weiterhin mehr über das tägliche Leben bei uns auf dem Hof und die Arbeit eines Landwirtes.