Frischfleisch von der Hofwutz

Wie immer bieten wir ab Mitte/Ende April wieder an, unsere beliebten Fleischpakete von unseren Freilandschweinen auch in Form von Grillgut zu bestellen. Dabei sind immer 10 Steaks, 10 grobe Grillwürstchen und 5 Scheiben eingelegter Bauch zusammen erhältlich. Also einfach mal den Grill anschmeißen, wenn ihr eh zuhause seid.

Das Bild zeigt das Hofwutz-Logo.

Oben ohne

Dem aufmerksamen Leser ist bereits bekannt, dass wir unsere Spargelfelder nicht mit Folie abdecken, um das Wachstum künstlich zu steuern. Von daher ist es immer wieder spannend, wann die Spargelsaison beginnt und wie viel Ertrag wir haben. Aufgrund des kalten Winters können wir wohl voraussichtlich frühestens Mitte April mit den ersten Stangen rechnen. Da bei uns die Frische zählt, werden wir für euch zum rechten Zeitpunkt dann auch zusätzlich sonntagmorgens offen haben. Wir geben die genauen Änderungen dann noch bekannt.

Pflänzchen

Unsere Auswahl an kleinen Gemüsepflänzchen wächst von Woche zu Woche. Dabei sind momentan noch verschiedene Salat- und Kohlsorten die Vorreiter. Ende April werden dann, je nach Witterung, auch die ersten Tomaten, Gurken und Paprikasetzlinge dabei sein. Diese beziehen wir von Familie Andres in Weingarten. Bitte achtet aber auf die Wetterlage. Die kalten Nächte können den jungen Trieben schnell schaden.

Kulinarisches von unseren Lieferanten

Neben unserem eigenen Fleischsortiment, das es ja nur nach Vorbestellung gibt, bieten wir übers Jahr verschiedenste Schmankerl, wie z.B. hausgemachte Maultaschen, Geflügelspezialitäten, Wurstwaren und Milchprodukte, unserer langjährigen Lieferanten an. Nähere Infos findest du unter unseren Rubriken „Produkte“ bzw. „Partner“.

Der Bauer unterwegs

So, jetzt geht es richtig los. Die Traktoren und Maschinen stehen nicht mehr still. Die Tage reichen für die ganze Arbeit mal wieder fast nicht aus.

Auf dem Gemüseacker wird nun alles gesät und gepflanzt, was wir in den nächsten Wochen und Monaten ernten möchten. Den Anfang machen Karotten, Radieschen, Salate und Kohlrabi. Dazu noch verschiedene Kräuter.

Auf unserem Karottenacker werden wir eine solidarische Landwirtschaft mit BINES KÜRBISGARTEN pflegen. Familie Metzger wird die andere Hälfte des Ackers für ihre Bepflanzung nutzen und verzichtet dabei, ebenso wie wir, auf den unnötigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Zudem haben wir unseren Garten mit kleinen Gewächshäuschen bestückt, indem unsere Tomaten in Mischkulturen wetterunabhängiger wachsen sollen. Die Erde dafür ist bereits mit „Terra Preta“ aufbereitet, der erste Salat wächst schon.

Auf den Getreidefeldern wird in Form der „biologischen“ Unkrautbekämpfung gestriegelt, um die jungen Triebe möglichst nicht zu verletzten. Öllein und Leindotter für unsere eigenen HOF-Öle werden gesät, ebenso Körnerhirse als Futtermittel für unsere Wutzen. Zudem kommt Saatgut für Futtererbsen und Futtergerste in die Erde.

Wir sind fleißig mit Händen und Harken unterwegs, um auf dem Zwiebelacker das Unkraut einzudämmen.

Dann machen wir uns außerdem noch an das „Kartoffellegen“ – mithilfe der Kartoffelsteckmaschine und mehreren Helfern fallen die Pflanzkartoffeln während der Fahrt in den Ackerboden und erhalten im gleichen Zuge einen Erdwall zum Schutz. Da die Erdknollen einen großen Anteil unseres Betriebszweiges ergeben, ist klar, dass es schon mal ein paar Tage dauern kann, bis alle Sorten im Boden sind. Zudem ist eine gute Logistik erforderlich – bei mehr als 15 Sorten sollte der Bauer schon den Überblick behalten.

Die Kompostteemaschine wird wohl auch bald angeworfen. Der entstehende Sud dient wie jedes Jahr an verschiedenen Zeiträumen des Jahres zur Stärkung der Pflanzen und damit auch Ihrer Resistenz gegen Krankheiten.
In nicht zu ferner Zeit fahren wir zum Aufdämmen der Spargelfelder raus. Sind die ersten Triebe sichtbar, bekommen sie ihren „Sonnenschutz“ durch einen kleinen Erdwall. In ihm wachsen die weißen Spargel dann bis nach oben und werden rechtzeitig, bevor sie ans Licht kommen, gestochen.

So wird im April also noch das tägliche Spargelstechen, Sortieren, Waschen und Schneiden die meiste Zeit in Anspruch nehmen. Dabei müssen wir dann zweimal am Tag auf jeden Acker. Je nach Temperatur kommen da dann schon mal 8 Stunden zusammen.

Doch bevor das startet, möchten wir bei unserem Mobilstall einige Änderungen vornehmen. Die Erfahrung des letzten Jahres hat gezeigt, dass wir durch ein Umsetzen des Hängers, sowie die Einteilung des Auslaufes, ein geschickteres Management der Wiesenerhaltung erreichen könnten. So wird die Weide geteilt, immer wieder frisch eingesät, dabei die Hühner allerdings nur auf eine Hälfte der Fläche rausgelassen. Die Alpakas wandern entsprechend mit. Wir möchten neben dem Grünfutter, das wir täglich zusätzlich vorbeibringen, auch eine natürliche Grasnarbe zum Fressen ermöglichen. Wir hoffen auch, dass die Bäume, die wir als Schattenspender gepflanzt haben, im kommenden Jahr kräftig wachsen.

Puh, ganz schön was zu tun – legen wir los!

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